Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Das Alles kann jetzt noch weniger bleiben, wie es bisher von uns gelaſſen worden. Und es will ruhig und ſcho⸗ nend behandelt und gelöſt ſein; Du weißt, ich bin kein Freund des Gewaltſamen, der Ueberſtürzung. Und ver⸗ giß es nicht, Bruder, was uns augenblicklich noch ſonſt und zuerſt bevorſteht. Die Zeit, das Land, unſer Recht werden uns genug in Anſprnch nehmen und gehen für jetzt allem Anderen, jedem Privatintereſſe vor. Dieſen Fami⸗ lien⸗Angelegenheiten ſchadet ein einſtweiliges Ruhen kei⸗ nesfalls, Ehrenſtein will ja in den nächſten Tagen kom⸗ men; da können wir weiter reden.

Du ſollteſt dem armen Burſchen doch ein Wort der Beruhigung ſagen, bevor er abreiſt, meinte Absberg nach einem kurzen Schweigen.

Umſonſt, Hans Adam! Er iſt abgereiſt, verſetzte der Baron.Ich ſah vorhin einen Wagen über den Hof fahren und ich ſelber wüßte auch nicht, wie wir uns jetzt begegnen könnten. Doch wollen wir das bald erfahren. Und als auf ſeinen Klingelzug ein Diener erſchien, fragte er denſelben kurz:Herr Münch ſchon abgereiſt?

Ja, wohl, gnädiger Herr, lautete die Antwort. Paul ſagte mir eben von ihm, daß er ſich den Herrſchaf⸗ ten noch vielmal empfehlen laſſe.

Der Baron nickte, der Diener ging.Sieh'ſt Du wohl, Bruder? fragte der.Erſtere.Es war in der That