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mein Handeln vorhielt. Doch ſchien es, als genüge ihr meine offene Erklärung und ich hoffte nach allem und trotz allem von Ihnen ſo ſcheiden zu können, daß Sie nicht un⸗ freundlich an mich zu denken brauchten.
„Da erhielt ich den Brief Ehrenſteins mit ſeinem mich beſtürzenden Inhalt. Ich brauche Ihnen wohl nicht erſt die Verſicherung zu geben, daß ich von dieſen Verhält⸗ niſſen niemals etwas gewußt, oder auch nur geahnt habe. Hätte ich mit ſolchem Wiſſen zu Ihnen kommen, in Ih⸗ rem Hauſe weilen können, ſo wäre ich in meinen eigenen Augen ein ehrloſer Wicht. Das muß ich ausſprechen, Herr Baron, denn der Gedanke wäre mir unerträglich, daß Sie mich auch nur einen Augenblick in Verdacht ha⸗ ben könnten, ich hätte bei meinem Aufenthalt auf En⸗ gelsöe— Gott weiß, welche Zwecke verfolgen gewollt. Und doch wäre ein ſolcher Verdacht nicht unmöglich. Wie ich von meinem früheren Vormund weiß, ſoll ich meinem ſeligen Vater ähnlich ſein. Ich erinnere mich an eine Frage von Ihnen und an eine gleiche Ihres Herrn Bru⸗ ders, auf die ich damals nicht weiter achtete, die jetzt aber eine erſchreckende Bedeutung für mich erhalten.
„Wenn Sie je den Verdacht gehabt haben, Herr Baron, daß ich etwas Anderes zu ſein beabſichtigte, etwas Anderes ſein möchte als der Ruprecht Münch, ſo, ich be⸗ ſchwöre Sie, geben Sie ihn auf. Bei Gott und meiner Ehre, ich ahnte nichts von dieſer Sachlage.
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