Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Ruprechts erkannt wurden, fürchte ich faſt noch weniger. Es wäre, meiner Anſicht nach, das Schlimmſte von Allem. Der Baron würde dann vielleicht in Ihrem Beſuche eine Abſicht finden und Ihnen dies nie verzeihen. Wie ich die Perſonen in der Abtei kenne, haben Sie dort, falls Sie als Sohn Ruprechts auftreten, ohnedies und von vornherein eine erbitterte Gegnerin die Baronin Merlin, die Ihrem Bruder ſtets abhold und ſeit dem Eelat ihm von allen am feindlichſten war. Dagegen haben Sie aber auch ein paar ſichere Freunde, glaube ich, den Baron Hans Adam und den alten Gottlob Röder, den Sie wohl kennen gelernt haben werden, und den Sie, obſchon er nur ein Diener, nicht verachten dürfen. Er gilt viel. Die Hauptperſon bleibt jedoch Ihr Großvater, er iſt Herr in ſeinem Hauſe.

Sie ſehen, mein lieber junger Freund, wie ſehr uns Beiden daran gelegen ſein muß, uns über dies Alles zu beſprechen. Ich habe Ihren Vater mehr geliebt als je einen andern Menſchen und wünſche nichts ſehnlicher als ſeinem Sohne wenigſtens in ſeinem Wohlergehen förder⸗ lich ſein zu können. Kommen Sie zu mir ich kann Sie jetzt in der Abtei nicht aufſuchen; das werden Sie einſehen. Ich glaube auch, die Nachricht von der Revo⸗ lution in Paris, die ich dem Baron ſchicke, wird Sie zu Ihrem Regiment zurücknöthigen. Man redet ſchon da⸗ von, daß die Armee mobil gemacht werden ſolle.

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