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ner Art geweſen, einem mir angehörigen Menſchen ſeinen Lebensweg beſtimmen zu wollen. Sie haben überdieß Vermögen genug, ſo viel ich weiß, um mit vernünftiger Maßnahme auf jedem Lebenswege ziemlich ſorglos fort⸗ ſchreiten zu können, und Sie ſind weder von mir, noch von ſonſt einem Menſchen irgendwie abhängig. „Nein, lieber Ruprecht, es war und iſt allein meine warme Theilnahme an dem einzigen Kinde meines theuer⸗ ſten Freundes, welche mich ſo ernſt auf Sie achten, ſo ſehnſüchtig darnach verlangen ließ, ein volles Bild von Ihnen vor mir zu haben, welche mich Ihre bisherige reiche Laufbahn ſo ernſt zu verfolgen und den jungen Menſchen zu ſtudiren zwang, der ſo keck und fröhlich und ſo glücklich auf dieſer Laufbahn fortging. Es kamen die eigenthümlichen Zuſtände hinzu, welche ſich mit ihrer Ge⸗ burt verknüpften, von denen Sie nichts wiſſen ſollten und konnten, bis ich Ihnen die von Ihren Eltern vorgeſchrie⸗ benen Mittheilungen machte. Ich wünſchte Sie zu kennen, Ihnen in's Auge zu ſehen. Meine Stellung bindet mich an meine Heimat; in den Ferien verbieten Alter und ſchwankende Geſundheit mir weitere Reiſen. Ich freute mich daher mehr, als ich es ſagen kann, wie Sie mir Ihr Hieherkommen in Ausſicht ſtellten, zumal mir die Mittheilungen, die ich Ihnen zu machen habe, wenig oder gar nicht für einen Brief geeignet ſchienen. Und nun er⸗ fahre ich, daß Sie ſchon ſeit Wochen nicht nur in meiner


