Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Ihrer Einwilligung zu malen gewagt. Da hab' ich ihr die Wahrheit geſagt, daß ich es im Auftrage Ihres Vaters und mit Ihrem Wiſſen anfertigte und ich habe ihr auch entdeckt, daß ich Offizier im Regiment Ihres Vaters bin. Wie Ihre Mutter nun einmal iſt, fügte er nicht ohne eine leiſe Bitterkeit bei,gibt ihr der Stand des Menſchen eine Art von Weshalb für ſeine Ehrenhaftigkeit und Glaubwürdigkeit.

Sie hatte ſeine letzte Bemerkung wohl überhört, we⸗ nigſtens beachtete ſie dieſelbe nicht.Offizier im Re⸗ giment des Vaters? wiederholte ſie ernſt und nachdenk⸗ lich.Ich habe mir ſo etwas gedacht, Ruprecht, und es ſcheint mir ſo nur um ſo beſſer. Ich weiß alſo, vollends wenn der Krieg wirklich ausbricht, in ſeiner Nähe eine treue Seele, und es ging ein tief zärtliches Lächeln durch ihre bewegten Züge und ihre Augen wurden feucht und ich weiß ihn bei Ihnen. Iſt das nicht ein gro⸗ ßes großes ſchönes Gluͤck?

Sein Herz klopfte, daß man es durch die Kleidung bemerken konnte; ſein Auge blitzte hell auf. Dann aber holte er tief Luft, und mit gepreßter Stimme ſprach er: Aber was hilſt das alles, Diana 2

Das fragen Sie nicht im Ernſt, Ruprecht, ver⸗ ſetzte ſie lebhaft.Sie können nicht an mir oder an dem zweifeln, was es in mir gibt. Meine Mutter hat alſo angenommen, daß der arme Kunſtler ihrer Tochter, daß