Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Thor! ſagte ſie endlich, indem zugleich ihr Auge heller wurde und es wie ein ſchwermüthiges Lächeln durch die Züge des Geſichts ging.Glauben Sie wirklich, daß ich mich mit dieſen Andeutungen, mit die⸗ ſem geheimnißreichen Ausweichen beruhigen laſſen könnte? Grade jetzt muß ich noch viel entſchiedener auf eine Mittheilung alles deſſen beſtehen, was paſſirt iſt. Kom⸗ men Sie, Ruprecht, laſſen Sie uns die Allee hinunter⸗ gehen.

Er hatte ſich inzwiſchen zu faſſen geſucht; wie am Morgen war Stirn und Blick freier geworden und ſeine Stimme klang wir wollen ſagen: offener und ruhiger, als er, ihr folgend, entgegnete:Und ſelbſt dies Zuſam⸗ menſein muß ich um Ihretwillen fliehen, Diana. Ich will und kann nicht mehr Verſteckens ſpielen, wie ich bis⸗ her leider gethan; und dem nachgeben, was in mir iſt, was mich zu Ihnen treibt, was mich Ihnen zu folgen heißt, das darf ich noch weniger. Wenn man uns hier zuſammen erblickt, würde Ihre Mutter das für wahr und wirklich halten müſſen, was ſie zu argwöhnen ſchien.

Und was war das, Ruprecht? fragte ſie raſch, da er zögernd inne hielt. Sie blieb ſtehen und ihr großes Auge ruhte feſt und ſicher auf ihm.

Sie hat es Gott weiß wie! erfahren, daß ich noch ein drittes Bild Ihr Bild, Diana! malte, und ſetzte voraus, daß ich es für mich, vielleicht ſogar mit