Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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hinaus und ſah ſich plötzlich Diana gegenüber, welche

ſoeben aus einem anderen Wege hervorkam und unſtäten Auges die weite Ausdehnung der Allee überblickte. Aber nun ſah ſie ihn, nun trat ſie raſch auf ihn zu.

Doch getroffen! ſagte ſie haſtig, und tief auf⸗ athmend blieb ſie vor ihn ſtehen und ſchaute ihn erregt an; ihr Geſicht glühte.

Fräulein! rief er und wich unwillkürlich einen Schritt zurück, war's die Ueberraſchung allein, die ihn dazu brachte, oder beſtürzte ihn auch die ſichtbare Aufre⸗ gung, die er noch nie in dieſer Weiſe an dem ſchönen We⸗ ſen bemerkt hatte?

Ich habe Sie ſchon ſeit einer halben Stunde über⸗ all geſucht, Ruprecht, ſprach ſie gleich haſtig, gleich fieber⸗ haft.Ich hörte drinnen Worte von meinem Großvater und dem Pfarrer, die anzudeuten ſchienen, daß Sie heut noch reiſen wollten. Nicht wahr davon iſt doch keine Rede? Denn wie wäre es möglich? Was könnte Sie alſo treiben? Oder hat meine Mutter? Ja, rich⸗ tig! unterbrach ſie ſich,was hat meine Mutter mit Ihnen zu reden gehabt? Betraf es Sie und mich?

Er ſchüttelte leiſe den Kopf.Laſſen Sie mich dar⸗ über ſchweigen, verſetzte er gepreßt und ſchlug die Au⸗ gen nieder, um nicht durch den Anblick derjenigen, die ihn ſo über alles theuer war und dennoch unerreichbarer er⸗ ſchien als je, in ſeinem Entſchluſſe, in der mühſam errun⸗ 11*