Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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das Ausweichen nichts nützen,“ verſetzte er.„Es wäre in meinem Sinn ſogar feig, wollte ich nun zurückſtehen, wo uns die Regierung wirklich einmal brauchen, uns zum erſtenmal mit dem Willen fragen wird, auch auf unſere Antworten zu hören, unſere Wünſche zu berückſichtigen. Verlaß Dich darauf, Paul, es kommt, wie ich ſage! Sie werden geſchmeidig ſein!“

„Und willſt Du jetzt all die alten Streitigkeiten auf⸗ rühren und ihnen vorrücken, Baron?“ fragte der Prediger wieder, und ſein mildes blaues Auge ruhte ernſt auf dem nachdenklichen Geſicht des Freundes.

Der Baron begegnete dem Blicke mit voller Ruhe und Feſtigkeit, und entgegnete:„Du kennſt mich wohl genug, Alter, um zu wiſſen, daß ich von dem, was man dem Lande und uns ſchuldig iſt und uns doch ſo lange vorenthalten hat, nicht ſchweigen werde. Aber Du weißt auch ebenſo gut, daß ich daraus jetzt keine Bedingungen ableiten kann, die im gegenwärtigen Augenblicke wenig am Platze ſein würden, abgeſehen davon, daß ſie vermuth⸗ lich nicht einmal nutzten. Wer hindert ſie, jetzt alles Mög⸗ liche zu verſprechen und hinterdrein ſo viel oder ſo wenig zu halten, wie ihnen beliebt? Eb wäre nicht das erſte Mal, Alter!— Aber ich wiederhole es: es iſt keine Rede davon. Es iſt freilich möglich genug, daß dieſer und der in ſolchem Sinne doch davon anfangen könnte. Dem will ich gleichfalls begegnen. Wenn ich mich nicht ſehr täuſche,