Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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wird der Staat demnächſt möglicherweiſe aller ſeiner Kräfte und Mittel bedürfen, um ſeine Ehre und ſeine Unabhängigkeit zu wahren und ſeine Weltſtellung zu be⸗ haupten. Da müſſen einſtweilen alle anderen Intereſſen ſchweigen, wenn ſie dort bei der Regierung nebenher auch erfahren, daß dieſe Intereſſen unveränderlich da ſind und nur gegenwärtig aus den angegebenen Gründen von uns zurückgeſtellt werden.

„Das iſt'’s, weßhalb ich dießmal nach E. hinüber will, ja, wenn man uns nicht riefe— auch das wäre mög⸗ lich— von ſelber hingehen würde,“ fuhr er lebhaft fort. „Ich wiederhol's, es ſind Hitzköpfe unter uns, welche Alles verderben, welche die Ritterſchaft blamiren könnten mit unzeitigem Trotz und ſo unzeitigem Pochen auf unſere Rechte. Wir würden den Gegnern dadurch nur neue Waffen in die Hand geben, beſſere als je! Das ſoll nicht ſein, und wenn es nach meinem Willen geht,“ ſchloß er, das Haupt mit einer ſtolzen Bewegung erhebend,„ſo wahren wir zugleich unſer Recht und thun über unſere Pflicht. Da laß ſie ſich die Zähne d'ran verbeißen.“

„Oder ſie nehmen's mit Dank an und lachen Euch hinterd'rein aus,“ warf der Prediger nun ſeinerſeits kopf⸗ ſchüttelnd ein.

„Nein, mein Freund, das thun ſie alles nicht. Wäre das, was ich ſage, meine alleinige Stimme, überhaupt die eines Einzelnen, ſo möchteſt Du Recht haben. Wie die Sachen