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„Wie es mir ſchien— ja, mein Fräulein, und— voll Liebe für ſein Kind.“
Ihr Auge ruhte überraſcht und fragend auf ihm. Im nächſten Moment aber ſchimmerte eine aufſteigende Thräne darin, und den Blick abwendend, flüſterte ſie: „genug! Der Onkel ſieht ſich nach uns um.— Eilt nicht ſo!“ rief ſie dann mit erzwungener Munterkeit den Vor⸗ ausſchreitenden zu.„Wir ſind nicht ſo groß wie Du, Großvater!“
Die Herren blieben am Fuß der Terraſſe wartend ſtehn, bis das Paar herangekommen. Dann gingen ſie in den alten Bau hinein, und nachdem das Mädchen ſie mit einer flüchtigen Verbeugung an der Treppe verlaſſen, welche ins obere Geſchoß fuͤhrte, traten die Viere in das große, ſaalähnliche Wohnzimmer des Schloßherrn. Nach der herkömmlichen gaſtfreundlichen Sitte dieſer Gegenden fanden ſie einen Imbiß und Flaſchen aufgeſtellt und ſprachen auf des Barons Einladung und Beiſpiel den guten Dingen tapfer zu, da die Strandluft den Appetit über die Maßen zu reizen pflegt. Nach einer Weile jedoch wagte Ruprecht eine leiſe Hindeutung auf den angegebe⸗ nen Hauptzweck ſeines Beſuchs, und der Schloßherr ging willig mit der Bemerkung darauf ein, daß die gegenwär⸗ tige Zeit die beſte ſei, die Bilder anzuſehn; die beiden Hans Adams würden ſich ſchon zu unterhalten wiſſen.
Und ſich erhebend, verließ er mit Ruprecht das Gemach.


