Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Gebuſch herum eilte die große Geſtalt dem Bruder ent⸗ gegen, bot ihm die Hand mit ſchallendem Einſchlage und rief herzlich:Grüß Dich Gott, Hans Adam, willkommen daheim! Dann erſt bemerkte er die beiden Andern und trat raſch mit den Worten näher:Sieh da! Ei, haben ſich die Hans Adams beredet? Das iſt recht, Kinder! Willkommen auf Engelsbe, meine Herren. Ein junges Mädchen war ihm gefolgt, hatte Absberg, wie wir den Reiter auch fernerhin der Kurze und des Unterſchieds von ſeinem Bruder, dem Baron, wegen nennen werden, herz⸗ lich begrüßt und kam unn mit ihm zu der Gruppe der Andern heran.

Hohenfeld ſtellte eben vor.Ich bringe Euch da einen jungen Mann, mein lieber Nachbar, der ſich der edlen Malerkunſt befleißt und

Herr Ruprecht Münch genannt wird, ſetzte Abs⸗ berg lachend die Rede des Freundes fort.Und das, jun⸗ ger Herr, iſt mein großer Bruder, der edle Herr Rup⸗ recht Mönch, Baron von Absberg, genannt der große Baron, welchen Namen er, wie Sie ſehen, mit Recht und Ehren führt. Er hatte wohl recht mit dieſem Bei⸗ ſatze, denn der Genannte überragte ſogar den Bruder noch um eine gute Handbreit und zeigte ſich in der That als eine rechte Recken⸗ und Hünengeſtalt, wie Hohenfeld ihn früher bezeichnet. Er war auch womöglich noch breiter und

kräftiger gebaut, als ſein Bruder, aber das Embonpoint

1861. 8. Der große Baron. 1. 2