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traulich mit der Hand auf die Schulter.„Heda, wozu die Ceremonien, Gottlob?“ ſagte er dabei.„Du mußt ja erſticken unter deinen Knöpfen! Grüß' Dich Gott, alte Seele! Mein Bruder daheim?“
„Ja wohl, Herr Baron; der Herr iſt nach dem Kreuz⸗ gang gegangen, wo wir Bauleute haben. Soll ich ihm die Herren melden laſſen?“
„Bah, dummes Zeug! Werden ihn ſelber finden können! Nur mir nach Kinder!“ Und ohne Aufenthalt durchmaß er den Andern voran das Haus, führte ſie, wie⸗ der hinaustretend, über eine kleine Terraſſe, eine Stein⸗ treppe hinab und durch geſchmackvolle Gartenanlagen wei⸗ ter, bis ſie aus einem Gebuͤſch tretend, über einen Raſen⸗ platz hin altes dunkles, weit ſich ausbreitendes Mauer⸗ werk vor ſich ſahen.
„Das ſind die Ruinen der eigentlichen Abtei,“ ſprach Hohenfeld erklärend zu dem jungen Begleiter.„Hier ſieht's freilich wüſt aus, weiter hinten findet Ihr aber auch noch ziemlich wohl erhaltene, bewohnbare Partieen.“
Indem erblickten ſie auf einem, nicht fern durch das Gebüſch hinziehenden Steige ein paar Geſtalten und als⸗ bald eilte Absberg denſelben mit dem Ruf entgegen: „Heda, Bruder Mönch!“
„Gottes Blitz, das iſt ja der„Laie,“ Diana!“ ant⸗ wortete von drübenher eine laute ſonore Stimme, welche den Worten ein heiteres Lachen folgen ließ, und um das


