Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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und die lange Pfeife aus dem Munde nähme, mit dem Rohre gebieteriſch auf mich deutete und, ſeine grauen Augen ſtreng auf mich gerichtet, mir zuriefe:„Verbrenne auf der Stelle deine Gedichte!“— ich würde nichts antworten, ſondern ihm um den Hals fallen und Thränen wehmü⸗ thiger Erinnerung weinen!

Sie kehrt niemals wieder, die Zeit, wo ich Laura noch nicht kannte, die Zeit des Vorabends unſrer Bekannt⸗ ſchaft und unſrer Liebe, die Zeit, wo ich in dem kleinen, traulichen Comptoir am Pulte ſaß und es anfing zu dun⸗ keln, daß ſich die Kohlen im Kachelofen, durch die Oeffnung der Ofenthür glühend, immer feuriger und feuriger von der zunehmenden Dunkelheit abhoben. Um dieſe Stunde ging mein Vetter auf und ab. Es war ihm peinlich, Licht zu brennen, während es draußen noch leidlich hell war. Er ließ mich lieber eine halbe Stunde feiern und wartete ab, bis völlige Dunkelheit herrſchte, dann wurde die Lampe an⸗ gebrannt. Und da ſitzt er mir gegenüber und lieſt die eben angekommene Zeitung und ſchiebt mir, wenn er gerade gute Laune hat, die Beilage herüber und ich wage, eine Ecke davon zu erfaſſen und ein klein wenig darin zu leſen. Jetzt ſchüttelt er den Kopf und ſtößt ein kritiſches Hm, Hm! heraus. Und dann wendet er die Zeitung um und breitet ſie ganz auseinander, und kann die nächſtfolgende Seite nicht finden. Zuletzt faltet er ſie zuſammen, legt die Bei⸗