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Fuße ſtampfend,„in meinem Hauſe dulde ich keinen Wider⸗ ſpruch, ich dringe auf Gehorſam, ſonſt muß Alles zu Grunde gehen.“
Ich beharrte bei meinem Rechte.
Er drohte, mich aus dem Hauſe zu jagen.
Ich blieb unerſchütterlich feſt.
Mein Vetter wollte, wie er mit triumphirendem Zorne ausrief, ein Exempel ſtatuiren. Er rief das Per⸗ ſonal zuſammen, ſchilderte dieſem und dem gerade im Laden anweſenden Publikum, das ſich neugierig bis an die Comptoirthüre herangedrängt hatte, meine Widerſetzlichkeit und entließ mich meines Amtes mit dem Bedeuten, daß ich noch dieſen Abend ſein Haus verlaſſen ſollte und daß es Jedem, der ſich eines ähnlichen Ungehorſams ſchuldig mache, ebenſo ergehen werde.
Als mein Vetter geendigt hatte, nahm er den ver⸗ hängnißvollen Brief, zerknitterte ihn und warf ihn mir vor die Füße. Meine Mitarbeiter ſtanden noch betroffen im Halbkreiſe; ſie wagten nicht, an ihre Arbeit zurück zu kehren, bis mein Vetter ſie entließ. Dann wurden die Kunden im Laden wieder flott bedient, und mein Vetter verließ das Comptoir und ſchlug heftig die Thüre hinter ſich zu. Ich aber hob den zerknitterten Brief vom Erdboden auf, glättete ihn ſorgfältig und ſteckte ihn zu mir. Dann ging ich hinauf und packte meine Habſeligkeiten zuſammen.


