Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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wiſſen und daß ich den Letzteren daher durch dieſen Schritt Ihnen gegenüber nicht in Ungelegenheiten bringe. Dieſer Punkt einerſeits und anderntheils die Vermuthung, daß Sie ſelbſt vielleicht die geiſtige Entwicklung Ihres Ver⸗ wandten nach der bezeichneten Richtung hin wohlwollend unterſtützt haben, ohne die verderblichen Folgen zu ahnen, veranlaßte mich, von einer unmittelbaren Einwirkung auf Ihren Verwandten abzuſehen und die hier ausgeſprochenen wohlgemeinten Warnungen an den einſichtsvollen Mann ſelbſt zu richten, der dem Verirrten am nächſten ſteht und auf deſſen für eine väterliche Mahnung gewiß noch em⸗ pfängliches Herz den unfehlbarſten Eindruck hervorzu⸗ bringen vermag.“

Nun hatte ich vor meinem Vetter kein Geheimniß mehr!

„Es iſt ſo, wie der Briefſchreiber ſagt,“ antwortete ich, als ich zu Ende geleſen hatte,„nur möchte ich—“

„Herr Vetter!“ unterbrach ich mich, als ich ihn die Hand über mich erheben ſah,„Sie vergeſſen, daß Sie vor einiger Zeit meinen Lehrbrief unterſchrieben haben. Ziehen

Sie Ihre Hand zurück— ich bin kein unmündiger Knabe.“ 9 Mein Vetter ſchrak vor meiner Entſchiedenheit zur c. Er war ſchon längſt nicht mehr an Widerſprüche gewöhnt,

ſeine Welt war ſein Geſchäft, wo ihm Niemand zu wider⸗

ſprechen wagte, und mit der großen Welt, über die er keine

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