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umgebenden Baumgänge der Promenade, als die Vor⸗ ſtellung des Macbeth zu Ende war und die Menſchen⸗ menge ſchweigend aus allen Portalen herausſtrömte. An einer von mir bisher nicht beachteten Eingangsthüre auf einer andern Seite des Theaters hatte ſich ein kleines Häuflein Menſchen verſammelt, die neugierig die Heraus⸗ tretenden betrachteten. Da kam ja einer der Mörder Banquo's die Stufen herab und lenkte dem nahen Caffee⸗ hauſe zu, da kam auch Macbeth und beſtieg einen der Fiacker, die in der Nähe hielten, auch Banquo trat heraus, mit dem Zuknöpfen ſeiner ſchwarzen Handſchuh beſchäftigt — zuletzt zeigte ſich auch ein galonnirter Theaterdiener auf den Treppenſtufen und winkte einem zweiten Fiacker. Der Theaterdiener öffnete den Schlag des Wagens und blieb in ehrerbietiger Haltung, die Thüre herumgelehnt, ſtehen, die Menge drängte ſich näher an den Wagen heran und ſpannte nach dem Eingange. Mein Herz begann unter einer plötzlich aufſteigenden Ahnung heftig zu ſchlagen. Eine alte Dame kam vorſichtig die Stufen herab und ſtieg in den Wagen, der Theaterdiener hielt noch immer den Schlag geöffnet. Oben auf der Treppe erſchien die Heldin des Abends. Unter einem netzartig das Haar bedeckenden Käppchen, fanden ſich alle die theuern Züge wieder, die ich einſt unter dem Amazonenhute erkannte— die hohe Ge⸗ ſtalt war in einen großen Shawl verhüllt, behend eilte


