Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Mein Vetter war geizig, aber weit über das Wohl⸗ thätige einer Erſparniß ging ihm ein Triumph über ju⸗ gendliche Thorheit, wie er ihn jetzt feierte, als er mich auf dem beſten Wege ſah, ſeinen Glauben an das beſſre Jen⸗ ſeits der Krämerſeelen zu theilen. Ich erreichte meinen Zweck, ich hatte Zeit und Geld für den Theaterbeſuch, wenn ich auch auf eine höchſt beſcheidne Rangſtufe im Muſentempel verwieſen war, wenn auch nach jeder be⸗ endeten Vorſtellung noch einige Stunden der Arbeit meiner warteten.—

Mit dem dritten ſchwierigen Punkte, mit der Oper, hoffte ich ebenfalls fertig zu werden. Was ich früher ver⸗ lacht und verſpöttelt hatte: die hohle auf Phraſeologie und Terminologie begründete Kunſt des Recenſentenweſens— hielt ich für unumgänglich nothwendig mir jetzt ſelbſt an⸗ zueignen. Und in der That, ich hatte bald die ganze Schärfe des Kunſtrichters erlangt, der von den ältern und aner⸗ kannten Werken vorausſetzt,„daß ſie bekannt ſind,“ und an den neuern Schöpfungen„die Originalität, die Friſche der Empfindung vermißt,“ der be⸗ richtet, daß„ſich namentlich die Damen A. und B. und die Herren C. und D. in den Hauptpartie'n auszeichneten und dieſelben durch ihre bekann⸗ ten glänzenden Leiſtungen im Spiel und Geſang zur vollſten Geltung brachten,“ der hervorragende