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Einzelnleiſtungen am ſchlagendſten dadurch beurtheilt, daß er ſich an den„donnernden Hervorruf“ hält,„wel⸗ cher am Schluſſe des Stücks die brave Leiſtung des Fräulein E. oder des Herrn F. lohnte,“ der von„den übrigen Darſtellern“ ſagt, daß ſie„Ge⸗ nügendes leiſteten,“ das Enſemble als„ein im Ganzen gelungenes“ bezeichnet, wenn auch die Chöre „zu wünſchen übrig ließen.“
Gewöhnlich am Morgen nach jeder Vorſtellung ſchrieb ich meine Recenſion. Dazwiſchen öffnete ſich die Comp⸗ toirthüre und der Lehrling rief mir zu:„eine Rechnung für Madame Schuberle über— 10 Pfund Melis und 2 Pfund Roſinen,“ und von den„ſchon längſt anerkann⸗ ten Leiſtungen“ der Frau Blei⸗Pulvermacher machte ich ſchnell einen Abſtecher auf das Conto der Madame Schu⸗ berle. Der Fluß meiner Diction erlitt oft noch unange⸗ nehmere Störungen. Ich ſchrieb ſoeben:„Möchte man doch endlich erkennen, daß Fräulein Braag den Funken höherer Begabung in ſich trägt und berufen iſt, ſich zur Höhe einer erſten Tragödie emporzuſchwingen, möchte man doch nicht vergeſſen, daß nicht der Name die Größe, ſon⸗ dern die Größe erſt den Namen macht und das Verdienſt, der jungen Künſtlerin durch wohlverdiente Anerkennung zu dem erſten Schritte in eine bedeutende Zukunft ver⸗ holfen zu haben, nicht gering anſchlagen. Die Erfahrung,


