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unter den Reihen der vom Spaziergang heimkehrenden Mitſchweſtern einſtellte. Bald aber wurde mir auch dieſes Glück geraubt; das ganze Inſtitut mochte in mir nur zu ſchnell den Mann auf der Lauer erkannt haben, man mochte ſogar auch über die Perſon, für die ich mich ſpeciell inter⸗ eſſirte, nicht mehr in Zweifel ſein, denn meine ſchwarz⸗ äugige Amine ſchlug bei meinem Anblick ſeit einiger Zeit ſchon von weitem das Auge zu Boden, und ſchwebte fremd und verſchloſſen an mir vorüber— und ſo entſagte ich und nahm mir vor, nicht wieder nach ihr auszugehen, was ich auch treulich gehalten habe.
Oft ſchon hatte ich den Entſchluß gefaßt, im Theater⸗ bureau die Wohnung Fräulein Braag's zu erfragen und ihr meinen Beſuch zu machen. Aber was wollte ich dort? Ihr ſagen, daß ich mich in ſie verliebt habe? Trotz meiner Phantaſie beſaß ich doch ſo viel praktiſchen Sinn, um einzuſehen, daß ſich ein Mädchenherz durch einen ſolchen Sturm nicht mehr erobern läßt, eben ſo wenig als man eine Feſtung von heute nicht mehr durch fahrende Thürme und andre Mittel, deren ſich die früheren Jahrhunderte bedienten, einnehmen kann. Heutzutage wühlt man ſich ſtill unter der Erde hin und gräbt Minen und ſprengt den trotzigen Bau mit Pulver in die Luft. Das beſchloß auch ich zu thun. Den Pulvervorrath trug ich in mir. Es war meine Begeiſterung für die junge Darſtellerin und die mir
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