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ſchlüſſel zueignete. Er war und blieb weg, auf wen die Schuld fiel— mir war es gleichgültig. Und ſo ſetzte ich es fort, ſo ſchlich ich mich von meinen Büchern weg, und kehrte— da das Theater von dem Hauſe meines Vetters nicht weit entfernt lag, während der Zwiſchenakte zu ihnen
zurück, um meine Abweſenheit zu mildern, ſo erfand ich
tauſend Lügen und Ausreden, ſo ſchloß ich nach dem Theater die Hausthür leiſe, leiſe auf und wieder zu und ſchlich mich in mein Kämmerlein, wo man kurz vorher engliſche und franzöſiſche Handelscorrespondenzen ausgekramt und auch das brennende Licht, nur mich nicht gefunden haben würde.
Es war mein heißeſter Wunſch, die ſeltſame Bühnen⸗ erſcheinung ein Mal außerhalb der Bühne zu ſehn; wenn ich durch die Straßen ging, glaubte ich ſie überall zu er⸗
blicken, es war ihre Geſtalt, ihr Gang, ich eilte ihr nach,
überholte ſie, blickte ihr im Vorübergehen ſchüchtern in's Antlitz— es war eine Fremde. Kein Fenſter, hinter dem ich die junge Schauſpielerin irgend zu vermuthen glaubte, öffnete ſich, ohne daß ich ſtehen geblieben wäre und hinauf geſehn hätte— ſie war es niemals, niemals!
Eines Tages durchwanderte ich wieder die Straßen. Die Winterſonne ſchien freundlich und wärmend auf die Schneedächer herab. Ich ging eben durch eine ſchöne, breite, mit Bäumen bepflanzte Straße der Vorſtadt, immer an der einen Häuſerreihe hin. Nicht der jungen Penſio⸗


