Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Wellen durchſchiffen und zu beiden Seiten die Ufer vor⸗ überziehen ſehen, hier gab es keine Felſen, die den höchſten Thurm überragten, keine haushohen Meereswogen, zwiſchen denen ein rieſiger Schiffskoloß verſank, um nach einer un⸗ ermeßlichen ſchaurigen Tiefe, wo die wunderbarſten Ge⸗ ſchöpfe ſpielten, hinabzuſteuern hier war der feurige Mond kein Weltkörper, zu dem die Gedanken emporſchweifen konnten, und die Menſchen die hier auftraten, konnten nicht verſchwinden und erſcheinen, wie die Elfen und Feen. In⸗ zwiſchen war doch mein Intereſſe für die gegenſtändliche Welt nach und nach erkaltet und hatte ſich dem Ebenbilde Gottes zugewendet, an dem ich bald andre wunderbare Seiten herausfand, als die Macht, ſich unſichtbar zu machen oder die Kunſt zu zaubern. So war ich, als ich den rothen Vorhang vor mir ſah, ſchon hinlänglich von dem Publikum eingenommen, das ſich auf Bänken, in den Logen und in den Gängen drängte; ich intereſſirte mich für die Geſichter, für die Kleider und dachte darüber nach, was der und jene ſchöne kleine Mund dort oben in der entfernten Loge wol eben zu dem ſchwarzen Barte ſagen mochte. Ich ſtellte meine Betrachtungen an über die Muſiker im Orcheſter und ſchuf mir aus dem alten Orcheſterdiener, der die Noten auf die Pulte vertheilte und jedem der Muſiker unter einem gewinnenden Lächeln eine Priſe anbot, im Geiſte den Helden zu einer drolligen Geſchichte. Man gab Mac⸗