Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Freude und bald ein Paar erfrorne Hände mehr braucht es nicht zu einem Jünger Mercurs, der im Colonial⸗ waarengeſchäft Carrière machen will. Bei alledem aber blieb ich das, was ich unter den obengeſchilderten Ein⸗ drücken meiner Kindheit geworden war vielleicht hatte werden müſſen ein Phantaſt, wie man ſagt. In meiner Dachkammer träumte ich von Märchen, von Schlachten und Belagerungen, von großen Städten und weiten Seereiſen. Am Tage übte ich mich am grün um⸗ bauten Pulte hinter dem Ladentiſche heimlich in der edlen Dichtkunſt und oft mitten im größten Tumult, unter ſchwatzenden Bauerweibern und Dienſtmägden hatte ich die fruchtbarſten Gedanken, die mir gewöhnlich gleich in einer Art muſikaliſcher Form beikamen und zu Gedichten wurden. Die Stimmung, die in ihnen vorherrſchte, war eine ernſte und oft wehmühtige, wie ich auch ſelbſt am liebſten ernſt war. Das hinderte mich aber nicht, meinem Collegen heimlich die Rocktaſche zuzunähen, in die er den Haus⸗ ſchlüſſel geſteckt hatte, oder die Aepfel, die er ſich verſtohlen auf dem Ofen briet, mit Sägeſpänen zu füllen, denn ſo oft ich einen guten Gedanken gehabt und ihn glücklich zu Pa⸗ pier gebracht hatte, wandelte mich eine Heiterkeit, ein Ueber⸗ muth an, der mich den tollſten Schabernack erſinnen und an dem Erſten Beſten, mochte es mein Prinzipal oder nur ſein Pudel ſein, ausführen ließ. Ich hatte bereits drei Jahre

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