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auf den Redefluß der Fräulein Steinwalt ſo wenig, wie auf das Tick⸗Tack einer Wanduhr.
Als die kleine Geſellſchaft, der hereinbrechenden Abendkühle wegen, aufſtand, um nach der Villa zu gehen, ſchloß ſich Fräulein Steinwald an Madame Marinelli an und blieb mit ihr hinter den Uebrigen ein Stück zurück.
„Haſt Du den Ring geſehen, den Herr Froſt am Finger trägt?“ frug ſie und es war, als ſtelle ſich das erſte Erſtaunen auf ihrem Geſicht wieder ein.
„Nein,“ antwortete die Freundin.
„Denke Dir! Marianne,“ fuhr Fräulein Steinwald fort und legte ihre Hand beſchwörend auf Marianne's Arm— in dieſem Augenblicke hörte ſie Schritte hinter ſich. Ein Diener folgte hinter den beiden Damen und Bertha ſchwieg ſtill und ging neben ihrer Freundin die Stufen zu dem kleinen Salon herauf, in welchem der Flügel ſtand. Die ſchweren Damaſtvorhänge waren zu⸗ gezogen und der gemüthliche, ſinnig ausgeſchmückte Raum war von dem Lichte der vielarmigen Wandleuchter erhellt.
Mahlmann bat Laura um den Vortrag einer Sonate. Aber ſeine Bitten waren vergebens und auch die Mutter vermochte nichts auszurichten..
Durch eine zufällige Wendung ſah Laura, wie Froſt den Flügel öffnete, den Stuhl zurecht ſetzte und dann wieder zurücktrat an ſeinen Platz am Fenſter.


