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Herzen,“ entgegnete Froſt mit ruhigem Ernſt,„wir trennen uns jetzt und finden uns bei der Geſellſchaft wieder— als Fremde.“
Damit verneigte ſich Froſt und ging fort und Laura ging der entgegengeſetzten Richtung zu.
Schüchtern blickte ſie ſich nach ihm um, aber er ging ohne Umſehen ſeines Wegs; noch immer ging er ſo, als ſie ſich zum zweiten Male umwandte, und als bei einer Biegung des Wegs Laura ihm zum dritten Male nach⸗ blickte, ging er ohne Umſehen ſeines Wegs.
In einer Biegung des Wegs ſtieß Froſt auf Mahl⸗ mann. 3—
Es war ein rührender Augenblick des Wiederſehens. Jeder von Beiden fühlte, wie nahe er dem Herzen des Andern gerückt war und Keiner wußte es von dem An⸗ dern. Mahlmann trug ja jetzt in ſeinem Innern eine Welt, die ihm das düſter umzogne Weſen Froſt's verſtehen lernte und noch athmete Froſt unter dem Eindrucke des jüngſten Augenblickes, in welchem er die ungeahnten Be⸗ Eehungen kennen gelernt hatte, in denen Mahlmann's
rrinnerungen aus frühern Tagen zu ſeinen eignen ſtanden. Ein Weſen war zwiſchen Beide getreten und bildete eine Brücke zu Beider Herzen. Nachdem die erſte Bewillkommung vorüber war, frug Mahlmann:
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