Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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heimen froh, daß er nicht die Reiſe gemacht hat, weil er nun auch wieder da wäre.

Froſt ſteigt die Treppe hinauf nach ſeiner Wohnung. In ſeinem Zimmer ſtehen die Fenſter offen, eine einſame Ordnung herrſcht darin, Alles ſteht und liegt noch, wie er es verließ und da ſtehen auch die vier Lederkoffer, von denen er ſich ſo ſchwer trennte; und er läßt ſich auf einen derſelben nieder, und legt beide Arme über die andern drei, als wollte er alle zu gleicher Zeit erfaſſen und jetzt fühlt er ſich in ſeiner Heimath, denn der Raum, der dieſe Koffer umſchließt, iſt ſtets und einzig ſeine Heimath. Er ſitzt lange da und blickt die Koffer lange an. Endlich trennt er ſich von ihnen und geht, Herrn Mahlmann zu beſuchen.

Vor ihm liegt ſchon die Villa, vom Grün der Bäume umgeben; er ſteigt die breiten Stufen hinauf und klopft an die Thüre des Zimmers, in welchem Mahlmann ſich aufzuhalten pflegt. Niemand ruft: Herein! Er klopft wie⸗ derholt und öffnet endlich die Thür. Kein Menſch iſt im Zimmer. In zwei großen Vaſen auf einem Tiſche prangen duftende Maiblumenſträußer in ihrem friſchen Grün und Weiß. Auf einem Seſſel liegt ein Damenhut und ein weißer Shawl hängt herab.

Endlich kommt ein Diener und weiſt Herrn Froſt in den hintern Park, wo er die Herrſchaften finden würde.

In der Hausflur ſteht ein kleiner Wagen eine