Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Das laſſe ich eher gelten, ſagte Bertha beruhigt und legte in ihre ganze Perſönlichkeit den Ausdruck einer Bejahung,wie biſt Du mit dem Reſultate meiner unbe⸗ fangnen Beobachtung zufrieden?

Sehr gut, was Mahlmann betrifft, doch haſt Du da nur Etwas herausgefunden, was ich bereits wußte. Es handelte ſich eigentlich jetzt um Laura.

Bertha fuhr ſich mit der Hand mehrere Male über das Kinn, blinzelte mit den braunen Augen, bedeckte die Oberlippe mit der Unterlippe, neigte den Kopf etwas zur Seite, wie man es thut, wenn man eben ein nicht ganz ab⸗ ſprechendes Urtheil fällen will, und gab endlich zur Ant⸗ wort:

ge nun ich dächte ſoviel ich bemerkt zu haben glaube, ſollte ich meinen, daß

Du biſt unſicher, unterbrach Marianne ſeufzend die Freundin. La

Doch nicht, liebe Marianne! entgegnete Bertha, die Stirne in Querfalten legend und mit einem wichtigen Lächeln um den Mund,Laura hängt unverkennbar mit großer Liebe an Mahlmann.

Auch darüber bin ich nicht im Zweifel, ich meine nur

Du meinſt, Laura iſt zu jung? Das iſt es nicht! rief Marianne mit einer Ueber⸗