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rend auf Laura und ſo oft ſich beider Blicke begegneten, nickte die Erſtere der Letzteren freundlich und wohlwollend zu— buchſtäblich: ein nicht enden wollender Applaus.
Mahlmann und Laura entſchwanden eben luſtwan⸗ delnd den Blicken dieſer Dame und dieſe benutzte die Ge⸗ legenheit zu Madame Marinelli zu ſagen:
„Ich glaube, hinter Mahlmann's Eheloſigkeit ſteckt weniger Grundſatz als Nachläſſigkeit.“
„Ich verſtehe Dich nicht ganz,“ erwiederte Madame Marinelli.
„Ich meine, es hat ihm nur an Damenbekanntſchaften gefehlt.“
„Es lag in ſeiner Macht, dieſem Mangel abzuhelfen.“
„Und doch hat er es nicht gethan, willſt Du ſagen, und ſo wären wir wieder beim Prinzip angekommen, und da er endlich dennoch eine Wahl getroffen zu haben ſcheint, ſo hat ſein Prinzip eben nur einem gewiſſen Zeitpunkte gegolten.“
„Eine Wahl getroffen?“ fragte Madame Marinelli mit einer gewiſſen geſpannten Gleichgültigkeit.
„Ich müßte blind ſein, wenn ich nicht merkte, was hier vorgeht. Aber warum denn dieſe Geheimnißthuerei gegen mich? Warum muß ich das erſt errathen, Marianne? Wenn wir beide Geheimniſſe vor einander haben wollen,


