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Herrn Mahlmann das laute Sprechen und Lachen einer kleinen, heitern Geſellſchaft vernehmen. In einem der Villa ziemlich ferngelegenen Theile des Parkes, wo eine Anzahl hoher Fichten einen großen Kreis bildete, ſtanden ein runder Tiſch und Stühle, deren ſchneeweißer Anſtrich ſich von der tiefgelben Farbe des Sandes lieblich abhob.
Wir bemerken außer Laura und ihrer Mutter noch die Anweſenheit einer dritten Dame.
Dieſelbe iſt nicht mehr ganz jung; aus der phanta⸗ ſtiſchen Anordnung ihres Haares jedoch, das nicht in der Mitte, ſondern, nach Mannsart, nur auf einer Seite geſcheitelt iſt,— aus dem ganzen Beſtreben, von dem Lächeln mit geöffnetem Munde bis zu der Grazie der Be⸗ wegungen Alles mitzumachen, was dem äußern Weſen der Jugend entſpricht,— geht deutlich genug hervor, daß ſie jung erſcheinen will. Sie hat den Verſuch gemacht, die Jugend feſtzuhalten, aber die flüchtige Erſcheinung hat ſich ſträubend losgeriſſen und die Dame hat nur vom Ge⸗ wand der Flüchtigen die Fetzen in der Hand behalten und ſich damit geſchmückt.
Dieſen Eindruck macht Fräulein Steinwald, denn dies iſt die dritte der anweſenden Damen.
Eswird uns leicht werden, uns ihrer aus der Erzäh⸗ lung Liebezeit's zu erinnern, da ſie bis jetzt weder ihren jung⸗ fräulichen Titel noch ihren Geſchlechtsnamen gewechſelt hat.


