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Wie jene Aeolsharfe in einem geheimnißvollen Zuſammen⸗ hange ſtand mit den unſichtbaren durch ihre Saiten ziehen⸗ den Lüften, ſo ſchien auch der Fremdling aus dem fernen Norden von einem Elemente beeinflußt zu werden, das aus dem ſchwermüthigen Blicke ſeiner blauen Augen, aus dem Ernſte ſeiner ſchönen Geſichtszüge ſprach, wie ein Accord der Aeolsharfe.
Es war noch kein Jahr her, ſeit er von Beatricens Eltern das Stübchen oben gemiethet hatte. Er hieß Froſt und gab ſich für einen Deutſchen aus. Nie hatte er von ſeiner deutſchen Heimath erzählt, wohl aber hatte Kapitän Bonaventura ſich ſagen laſſen, daß„Froſt“ eben ſo gut auch ein engliſcher Name ſein könne, und da er den Frem⸗ den in flüchtigem Verkehr mit Engländern beobachtet hatte und bemerkt zu haben glaubte, daß er deren Sprache redete, als wäre es ſeine Mutterſprache, ſo hielt er ihn für einen Engländer. Er hatte dazu noch andere, gewichtigere Gründe, auf die wir ſpäter zu ſprechen kommen.
Froſt war ſeines Metiers ein Kaufmann und arbei⸗ tete den ganzen Tag auf einem Comptoir in der Stadt.
Die ganze Nachbarſchaft kannte ihn als den Beſitzer der Aeolsharfe und hörte nicht auf, ihn deshalb mit neu⸗ gierigen Blicken zu betrachten.
Beatrice's Intereſſe wurde durch noch tiefergreifende Wahrnehmungen wach gehalten: Beatrice— das ſchön
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