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„Bis in den Tod“, antwortete Roſa,„auch wenn Du mir meine Treue mit Unaufrichtigkeit lohnſt. Gibſt Du etwas auf meine Treue?“
„Alles, Alles!“
„Wagſt Du es, mir bei meiner Treue zu ſchwören, daß Dich keine Sorgen drücken?“
Arthur ſchwieg ſtill.
„Daß Dein Beruf und Deine Hoffnungsloſigkeit Dich nicht verbittern? Daß Du Dich hinter Deinem Pulte ſo wohl und leicht fühlſt wie früher?“
„Du gehſt mir hart aufs Gewiſſen.“
„Sieh, jetzt will ich's glauben, daß ich Dein Herz wiedergefunden habe. Laß mich von nun an Deinen Kummer theilen, anſtatt mir durch das Surrogat der Täuſchung das Leben zu verſüßen. Willſt Du mir das verſprechen?“
„Ja!“.
„Mit Hand und Mund!“ forderte Roſa, und der neue Bund wurde beſiegelt.
Obwohl es ſchon ſehr ſpät war, ſo beſchloſſen beide dennoch, einen Gang ins Freie zu thun. Die Stube war ihnen zu eng. Ein müchtiger Drang, ein Nach⸗ brauſen in ihren ſtürmiſch erregten Herzen trieb ſie hin⸗ aus in die weite, ſchweigende Natur, die einen milden verlockenden Nachthauch zum Fenſter hereinſandte.


