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laſſenſchaft meines Onkels entweiht. Ich will nicht reich werden, wenn ich dadurch einen Andern arm mache.“
„Wenn Du aber nun wirklich nur eine Bürde von ihm nähmeſt, Arthur, die ihn unglücklicher macht, als der Reichthum ihn zu beglücken vermag?“
„Hat er ſie ſich nicht ſelbſt auferlegt? Er hat der Welt ein Schauſpiel gegeben und dazu das Vermögen, welches nach ſeiner beſſern Ueberzeugung uns gehörte, mit ins Treffen geführt. Als ich noch auf der Akademie war, wies ich einſt die Zumuthung eines Schauſpielers, dem ich zu einer Rolle meinen Galarock borgen ſollte, entſchieden zurück. Hätte ich, ohne lächerlich zu erſcheinen, den Rock jemals wieder auf der Straße tragen können, den die halbe Stadt auf der Bühne geſehen hatte? Und ich ſoll mich jetzt vor den Augen der Welt zu dem Beſitze eines Vermögens, eines Hauſes bekennen, welches vorher zu einem Komödienſpiel gedient hat? Sinken dann wir ſeide ſelbſt nicht zu unfreiwilligen Statiſten herab? Dem Loctor mag's ſein Lebtag traurig genug gegangen ſein, des⸗ heb bedaure ich ihn herzlich, aber zur Komödie laſſe ich mih nicht gebrauchen, eine Schachfigur mag ich nicht abggeben haben. Dazu bin ich zu ſtolz!“
Unterdrücke Deinen Stolz“, flehte Roſa,„um mei⸗ netwien unterdrücke ihn, ſonſt muß ich an Deiner Liebe zweifen!“


