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Mit der nur dem Weibe eigenen Duldung ging Roſa über Arthur's dunkle Anklage hinweg. „Sage mir jetzt“, fragte ſie ſanft,„haſt Du die Erb⸗ ſchaft abgelehnt?“ Arthur antwortete nicht. Das Fallenlaſſen einer Er⸗ örterung, um die es ihm am meiſten zu thun zu ſein ſchien, reizte ihn nur noch mehr.
„Haſt Du die Erbſchaft abgelehnt?“ wiederholte Roſa
ihre Frage in ſüß ſchmeichelndem Tone.
„Ja!“ antwortete Arthur, unmuthig auffahrend.
„O, dann haſt Du gefehlt, lieber Arthur“, ſagte Roſa flehend,„Du haſt Dich übereilt, nimm Dein Wort zurück. Warum haſt Du ſie abgelehnt?“
„Würdeſt Du das Vermögen Deiner Mutter anneh⸗ men, wenn ſie es Dir anböte?“ fragte Arthur mit ſcheinbarer Ruhe.
„Den Vergleich kann ich nicht billigen. Hältſt Du Dich zum Antritt der Erbſchaft deshalb nicht für be⸗ rechtigt, weil das Teſtament Deines Onkels ſie Dir ent⸗ zog? O, ich ſah den Blick des Sterbenden verſöhnt auf uns ruhen! Gewiß hat er in ſeiner letzten Stunde bittere Reue empfunden. Sein Teſtament war nicht ſein letzter Wille.“
„Ich theile Deine Ueberzeugung“, erwiderte Arthur, naber in der Hand eines Zweiten iſt mir die Hinter⸗
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