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an:„Du ſagteſt vorhin, das Schwerſte ſei nun über⸗ wunden?“
„Ich meinte den Kampf, den mich die Antwort ge⸗ koſtet hat“, entgegnete Arthur.„Sprich, Roſa, was würdeſt Du wohl an meiner Stelle gethan haben?“
„Ich weiß es nicht“, ſagte Roſa in bekümmertem Tone, da ihr nichts Gutes ahnte.
„Das heißt, Du hätteſt die Erbſchaft angenommen!“ ſagte Arthur. Da Roſa nicht widerſprach, ſo fuhr er fort:
„Ich glaub's gern, daß Du dies erbärmliche Leben ſatt haſt; biſt nicht daran gewöhnt, haſt Dir's doch etwas anders vorgeſtellt. Liebe, ja Liebe! Geſtehe, daß Du den Reichthum der Liebe überſchätzt haſt. Du glaubteſt, ſie habe noch verborgene Taſchen, die ſie ganz unverhofft auf einmal ausſchütten werde.“
„Daß ich das nicht für die Sprache Deines eigenen Selbſt nehme“, ſagte Roſa, indem ſie ihren Blick ernſt und forſchend auf Arthur richtete,„daß Dir da nicht Deine geheimſten Gedanken entſchlüpft ſind! Denn was wir nicht in unſerm eigenen Herzen erlebt haben, können wir in Anderer Herzen nicht leſen.“
„Dieſen Troſt muß ich Dir rauben“, verſetzte Arthur bitter.„Ich leſe in Deinem Herzen noch ganz andere Dinge, die mit dem meinigen nichts gemein haben.“


