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während beide ſchwiegen. Sie blickte auf ihre Hand herab und drehte den Trauring am Finger.
„Roſa“, begann jetzt die Mutter,„biſt Du glücklich?“
„Ja, ich bin's“, antwortete Roſa, indem ſie ihr ſanftes braunes Auge groß und voll zu der Fragenden aufſchlug. Aber als wäre es nur ein geringfügiger Umſtand, ob ſie glücklich ſei oder nicht, ſenkte ſie ſogleich den Blick wieder.
„Ihr ſein arm, Roſa“, fuhr Frau Stubenrauch fort, ich weiß, ihr müßt Euch kümmerlich behelfen.“
Roſa's leiſes Kopfſchütteln war eher Bejahung als Verneinung.
„Und dennoch könntet Ihr Euch recht wohl befinden“, ſagte die Mutter,„wenn Ihr wolltet, oder vielmehr wenn Du wollteſt.“
„Wenn ich wollte?“ fragte Roſa langſam.
„Ein Wort von Dir genügt“, ſagte die Mutter,„und Alles, was ich habe, gehört Euch.“
Roſa's beſtürzte Miene verrieth, daß ihr dieſe Worte eine ſchmerzliche Erinnerung zurückriefen.
„Haſt Du Deinen Sinn noch nicht geändert?“ fragte die Mutter, die es darauf ankommen ließ, ob Roſa das feine Lächeln, welches dieſe Frage begleitete, bemerkte oder nicht.
„Mein Glück iſt vollſtändig, wenn ich Dich wieder


