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ſüßer Schwermuth, die er einſam in jeuem dunklen Garten verbrachte. Er war nicht allabendlich dort, wochen⸗ lang hielt er ſich mit Gewalt von dem Lieblingsgange zurück, und der Zwang, den er ſich auferlegte, verlieh ſeinem Geiſte, der von der hohlen Welt um ihn her nur zu müde war, die einzige Spannkraft.
So oft er den Garten beſuchte, ſaß er immer in der⸗ ſelben Laube. Bald ging ihm die volle Wahrheit deſſen auf, was ihn an jenem erſten Abende mit den leiſen Klängen der lockenden Stimme nur als Ahnung be⸗ rührt hatte.
Wie es ihr die Laune eingab, oder je nachdem der Garten mehr oder weniger beſucht war, hielt ſie ſich hinter dem Fenſter verborgen oder ſchaute zuweilen halbe Stunden lang heraus, und oft traf ihr Auge die Stelle der dicht umwachſenen Laube, durch welche Karl, von ihr ungeahnt, ſeine Blicke nach den unausſprechlich geliebten Zügen emporſandte, in welchen ihm die Welt lag, aus der er auf ewig verſtoßen war.
Er ſah ſie oft genug um eine beſtimmte Stunde die Trepppe hinabhüpfen, um Jemand entgegen zu gehen. Oft wartete er, bis ſie zurückkam, zärtlich und innig ſich an den Arm des jugendlichen Gatten ſchmiegend. Zu⸗ weilen wartete er vergebens auf ihre Zurückkunft, und im Geiſte begleitete er beide auf ihrem Abendſpazier⸗
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