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Sie ſchüttelt verneinend das Haupt, aber ein Lächeln um ihren Mund verräth ihm, daß ihr Leugnen nicht ernſt gemeint iſt.
„Wir haben uns ſchon geſehen“, ſagt der Fürſt.„Sie waren bei mir zur Audienz, ſchöne Dame. Ich konnte Ihr Anliegen leider nicht erfüllen.“
„Ich bewundere das Gedächtniß Eurer Königlichen Hoheit.“
„Wer könnte Sie ſehen“, rief der Fürſt,„und Sie
jemals vergeſſen? Auch des ſchönen natür rlichen Schmucks
erinnere ich mich noch, der damals Ihre Schläfe zierte,
an Stelle dieſer kunſtreichen Friſur aus einem Jahr⸗ hundert, in welchem wir Gott Lob! nicht mehr leben.“
Bei dieſen Worten ſtrich der Fürſt mit ſeiner Hand 1 1
funft durch Adelinens Puderfriſur und warf ihr einen innig flehenden Blick zu.
„Und erinnern ſich Eure Königliche Hoheit auch noch des Anliegens“, fragte Adeline, indem ſie die Hand des Fürſten entfernte,„das mich an Ihren Thron führte?“
„Gewiß! Es betraf die Herrſchaft Arleborg. Ich mußte Ihre Frage, warum der junge Graf, der noch am Leben ſein ſoll, nicht wieder in die durch ſeinen Vater
verwirkten Rechte und Beſitzthümer eingeſetzt werden könne, unbeantwortet laſſen, ſo weh es mir that!“
„Der alte Graf war der Freund Eurer königlichen
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