Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Hand ſeiner Dame ſanft ſtreichelnd,wer weiß, ob ich zur Bühne gegangen wäre. Ich habe lange zwiſchen Thalia und der Leier des Apoll geſchwank u haſt mich, möchte ich ſagen, zu Dir erhoben und auf den Bretern, welche die Welt bedeuten, iſt, das fühle ich, mein eigent⸗ liches Feld.

Stelle Dir's nicht allzuleicht vor, wendete die Jä⸗ gerin ein.

Liebes Kind, Du kennſt mich noch nicht genug. Sieh, es hat für jeden, ja für den größten Mann ein⸗ mal eine Zeit gegeben, wo er weidlich ausgelacht worden wäre, wenn er anzudeuten gewagt hätte, daß ſein Name einſt mit Ehrfurcht genannt werden würde. Dieſen ſchlimmen Zeitpunkt habe ich gegenwärtig noch nicht über⸗ ſtanden.

Du wirſt mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Deine Perſönlichkeit eignet ſich nicht für die Bühne, das habe ich ſchon oft geſagt. Und ich laſſe mir's nicht ausreden, Du haſt ſogar ſchiefe Beine.

O, o! rief der Matroſe und ſtreckte ſeine Beine lang aus;und wenn es wäre, meine Wahl iſt auf ein Rollenfach gefallen, das auf körperliche Schönheit keinen Anſpruch macht.

Aber leicht ins Lächerliche ausarten kann, fügte die Dame hinzu.Wenn Du meinſt, der Intriguant brauche