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ſieht, die Inſtrumente ſtimmen hört und nach dem geheim⸗ nißvollen Vorhange blickt, kommt es ihm nicht recht wahr⸗ ſcheinlich vor, daß er hier ſeine frühere Geſpielin wieder⸗ finden werde. Der Zweifel umſpinnt ihn immer mehr und verläßt ihn auch dann nicht, als die Sängerin auf⸗ tritt, denn wer wird es wagen wollen, dieſe ideale Er⸗ ſcheinung mit den in den Nacken herabfallenden Locken und den brennenden Augen, dieſe Erſcheinung, durch ihr ſtrahlendes Coſtüm, durch die magiſche Wirkung der Be⸗ leuchtung, durch den Schmelz der Muſik, mit der ſich ihre weichen Töne miſchen, und endlich durch die poetiſchen Beziehungen ihrer Rolle gehoben und verklärt zu einem traumhaften Bilde— wer wird es wagen wollen, ſie auf jenes Kind zurückzuführen? Sie hatte unter Anderm auch einige Worte zu ſprechen. Doch war ihm weder der Klang ihrer Stimme, in der ſich Schüchternes und Zartes wunderbar vereinten, noch ihr Tonfall oder ihre Aus⸗ ſprache ein Anhaltepunkt. Als die Vorſtellung zu Ende war, wußte Arthur noch immer nicht, ob er Roſa Stubenrauch oder eine Fremde geſehen habe. Er beſuchte noch an mehreren Abenden, wo ſie ſang, das Theater, und da es einen angenehmen Reiz auf ihn ausübte, ſeine einſtige Geſpielin in den Zauber jener Erſcheinung zu kleiden, ſo ließ er ſeine Phantaſie gewähren und hielt die Verſchmelzung ſeiner Jugenderinnerungen mit der ſchönen


