Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Aeltern folgte, und als daher der Vater, einen Stoß Bü⸗ cher unter dem Arme und in jeder Taſche einen Pfeifen⸗ kopf, in Begleitung der Mutter anlangte, die in jeder Hand einen Hut, in ein Tuch eingeſchlagen, trug, fanden ſie nicht nur bereits die Bude aufgeſchlagen und mit den bunten Kattunreſten behangen, welche als Verkaufsgegen⸗ ſtände von jeher dazu gehört hatten, ſondern es war ſo⸗ gar auch eine Puppe zum Verkauf ausgeſtellt, und hinter dem Zahltiſche ſaß ein fremdes Kind, das mit ungemei⸗ nem Behagen um ſich blickte, als wäre die Bude mit Spiegelglas ausgeſchlagen, während der Knabe fabelhafte Summen auf die Tafel zählte.

Der Knabe wußte bereits von dem Mädchen, daß ſie

Roſa Stubenrauch hieß, keinen Vater mehr hatte und mit Mutter und Schweſter in dem Hauſe gegenüber wohnte, wogegen ſich der Knabe bereits als Arthur Hofacker legitimirt hatte. Er war das einzige Geſchwiſter, wie er ſagte, die übrigen waren geſtorben. Sein Vater war Kaſſenrendant, ein Name, den Roſa ſogleich wieder vergaß, der ihr aber eine gewiſſe Hochachtung vor Arthur einflößte, weil ſie ihn nicht verſtand und er ihn mit ſo geläufiger Zunge ausgeſprochen hatte. Es hatte Roſa intereſſirt, zu wiſſen, wo der neue Geſpiele bisher ge⸗ wohnt habe, und beide nahmen ſich vor, einmal an dem Hauſe vorbei zu gehen.