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geſeſſen war, ſagte ihr der Geſandte, daß er beauftragt ſey, ſie nach Perſien zu geleiten, wenn ſie entſchloſſen ſey, dahin zuruͤckzukehren. „Ich bin bereit,“ ſagte die arme Zeefa, „und werde meinen Entſchluß dem Nuwab mit⸗ theilen.“. „Ach Jungfrau!“ rief der Geſandte, der von
der brennenden Liebe Jelat⸗ed⸗ din's zu ihr wuß⸗
te,„willſt Du ſeiner Hoheit alle Hoffnung neh⸗ men, ihm, der Dich bis zur Raſerei liebt.“ „Laſſe das,“ ſagte Zeefa;„ſprich mir nicht von Liebe; mein Herz gehoͤrt auf ewig— ⸗ „O, Jungfrau! ſprich nicht ſo; erlaube ſei⸗ ner Hoheit, Dich nur noch einmal beſuchen zu duͤrſen,— nur noch einmal hoͤre die wiederhol⸗ ten Verſicherungen ſeiner ewigen Treue. „Ich will ihn ſehen,“ ſagte Zeefa;„es iſt meine Pflicht, ihm fuͤr ſeine Aufmerkſamkeit, die er mir ununterbrochen bewies, zu danken; zugleich will ich ihn bitten, ſo ſchnell als moͤg⸗ lich Anſtalten zu meiner Abreiſe zu treffen; ſag ihm, ich hoffe von ihm, mit einem Beſuche be⸗ ehrt zu werden.“. 1 „Der Geſandte verbeugte ſich und trat ab;
— und bald darauf erſchien der Nuwab in Zeefa's
Zimmer.„Ich vermag,“ begann die ſchoͤne Trau⸗ ernde,„Deiner Hoheit nicht genug zu danken fuͤr die liebreiche Behandlung, die ich von Dir zu genießen hatte. Ich bin nun im Begriff, in mein Vaterland zuruͤckzukehren, wo ich Sei⸗ ner Majeſtaͤt, dem Nadir Shah Deine wohlwol⸗ lende und liebreiche Geſinnung ſchildern werde.


