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dafuͤr⸗ daß auch er unter ſtrengen Verwahrſam kommt.“ ai.
Moye⸗ed⸗din machte ſeine Verbeugung und entfernte ſich, um die Befehle ſeines Herrn zu vollziehen. Er kehrte bald mit dem perſiſchen Selaven zuruͤck, der dem Nuwab die ganze Ge⸗ ſchichte erzaͤhlte, und mit den Verhaltungsmaß⸗ regeln ſchloß, die Zekey Khan dem Kummil Khan, einem beruͤchtigten Moͤrder, zur Ermordung Humzazs gegeben hatte; die Nachricht von Hum⸗ za's Tod ſey Zekey Khan durch ein Schiff von Busrah vor einigen Tagen zugekommen, worauf dieſer kein Bedenken mehr getragen habe, die ſchoͤne Zeefa von dem Nuwab offen zu ver⸗ langen. Ghuzzub Ali gab genaue Auskunft uͤber die Mißhandlungen, die er von ſeinem Herrn erduldete, an dem er ſich zu raͤchen be⸗ ſchloß, und der gegenwaͤrtige Augenblick daͤuchte ihm zur Ausfuͤhrung ſeines Vorhabens am geeig⸗ netſten.— Der Nuwab entließ den Mann mit der Bitte, ſich eine Zeit lang unter Aufſicht in ſeinem Hauſe zu gedulden, bis er von Nadir Shah genauere Kunde eingezogen haͤtte.
Am folgenden Tag erſchien der uͤbermuͤthige Zekey Khan vor dem Nuwab und forderte un⸗ verzuͤglich die Herausgabe ſeiner ſchoͤnen Baſe. Aber zu ſeinem groͤßten Verdruß ſah er ſich, anſtatt einer ſchnellen Vollziehung ſeines Be⸗ fehls, umringt und zum Gefangenen gemacht. Der Nuwab ließ ſich nicht einmal ſo. weit her⸗ ab, ihm die Gruͤnde fuͤr ſein Verfahren ausein⸗ ander zu ſetzen. 4


