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nicht weiß, etwas, was ſie ſich gewiß nicht traͤumen ließ, und der iſt, daß Zekey Khan ſchaͤnd⸗ licher Weiſe ſeinen Bruder Humza ermordet hat.“— ☛ 1 5 „Wie, iſt es moͤglich, Moye⸗ed⸗din?— dieſe Nachricht wag' ich nicht ihr zu bringen.“ „Ja gewiß, mein Herr; aber es gibt dieß einen guten Vorwand für Dich, dem Firman vom perſiſchen Hofe nicht zu gehorchen.“ „Aber, Moye⸗ed⸗din, koͤnnen wir uns auch auf die Aechtheit dieſer Nachricht verlaſſen 2 „Ich denke, wohl; der Mann, der ſie mir brachte, iſt der vertrauteſte Diener Zekey Khans, der ſehr unvorſichtiger Weiſe den Mann in's Geſicht ſchlug, ſo daß dieſer nun nach einer Gelegenheit, ſich zu raͤchen, durſtet; er ſchwoͤrt, gehoͤrt zu haben, wie ſein Herr einem Kerl, Namens Kummil Khan, ehe er ſeinen Bruder auf dem Weg nach Bagdad verließ, den Befehl gab, dieſen zu ermorden; dieſer Kummil Khan wuͤrde, wenn er an dem Hof des perſiſchen Mo⸗ narchen heimlich verhoͤrt wuͤrde, die ganze Sache eingeſtehen.“ 1— „Genug, Moype⸗ed⸗din, ergreife dieſen Ze⸗ key Khan in dem Augenblick, wo er vor mir erſcheint, um meine Antwort zu vernehmen: merke Dir wohl mein Zeichen, das ich Dir ge⸗ ben werde, wenn Du ihn feſtnehmen ſollſt; er bleibt mein Gefangener, bis ich mich mit Na⸗ dir Shah weiter uͤber die Sache werde verſtaͤn⸗ digt haben. Being dieſen Ghuzzub Ali hieher, daß ich ihn perſoͤnlich ſprechen kann, und ſorge


