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ter Vater verſprach, meine Wuͤnſche zu erfuͤl⸗ len, aͤußerte aber ſeine Beſorgniß, daß Alles vergebens ſeyn werde.
Am folgenden Tage erbat ſich mein Vater eine Audienz beim Deewan, und in unbeſchreib⸗ licher Angſt wegen des Erfolges dieſes Beſuches harrte ich ſeiner zu Hauſe. Nicht lange durfte ich warten, denn bald kam mein Vater, in Thraͤnen zerfließend, zuruͤck, und brachte mir die Nachricht, daß wir gaͤnzlich zu Grunde ge⸗ richtet ſeyen, denn der Deewan habe nicht ſo bald ſeinen vermeſſenen Antrag vernommen, als er in furchtbaren Zorn gerathen, in die Gemaͤcher ſeiner Tochter geſtuͤrzt, und wuͤthend von da zuruͤckgekommen ſey. Er habe gedroht, uns gaͤnzlich zu verderben, wenn wir nicht binnen acht und vierzig Stunden Cambay verließen: wozu er wahrſcheinlich dadurch veranlaßt wurde, daß Zaide ihn ihrer Neigung zu mir verſichert haben mochte. Was meinen Vater am tiefſten ſchmerzte, waren die Schmaͤhungen gegen uns; er nannte uns Ladenhuͤter, Troͤdler, betruͤgliche Kraͤmer, und bezeigte ſein Erſtaunen uͤber un⸗ ſere Frechheit, daß wir uns haͤtten traͤumen laſſen, er wuͤrde in eine Verbindung mit ſeiner Tochter, dem Sproͤßling eines Veziers, einwilligen, der dem Throne ſo nahe ſtuͤnde. Als der Schmerz meines Vaters etwas nachgelaſſen hatte, ſandte er eine Bittſchrift an den Deewan, er moͤchte das harte Verbaunungs⸗Urtheil zuruͤcknehmen; allein dieſes erbitterte den Tyrannen nur noch mehr, und er wiederholte ſeinen Befehl ſo ent⸗


