Teil eines Werkes 
3. Bd. (1828)
Entstehung
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aber der Wohllaͤut ihrer Stimme entſchaͤdigte mich zum Theile fuͤr meinen Verluſt. u Entzuͤckt kehrte ich nach Hauſe zuruͤck, eilte zu meinem Vater, der in ſeinem Waarenlager Geſchaͤfte hatte, und rief:Ach, Vater! jezt habe ich das Maͤdchen geſehen, das allein, und kein anderes, meine Frau werden ſoll. Ehe er zum Wort kommen konnte, fuhr ich fort, eine Menge Beiwoͤrter zum Lobe ihrer Schoͤn⸗ heit ſo gelaͤufig auf einander folgen zu laſſen, daß mein guter Vater mich fuͤr verruͤckt hielt. Als ich endlich aufhoͤrte, vernahm ich die er⸗ wartete Frage:Wer iſt das Maͤdchen 2⸗ Wer? nun, wer kann es anders ſeyn, als Zaide, die Tochter Haraks, des Deewans, war meine Antwort. Wie angewurzelt ſtand mein Vater, in furchtbarem Schweigen, das er endlich durch die Worte brach:O mein Sohn, was faͤllt Dir ein? Bedenke den Hochmuth des

Deewan, ſeinen Golddurſt, ſeine hochfliegenden

Plane; meinſt Du, je ſeine Einwilligung zu einer Verbindung mit ſeiner Tochter zu erhal⸗ ten? Ich bitte Dich, verbanne alle Gedanken der Art aus Deinem verwirrten Kopfe. Allein je mehr mein Vater bat und flehte, und je mehr Schwierigkeiten er vor mir aufdeckte, deſto

feſter wurde mein Entſchluß, bis endlich mein

Vater, durch meine dringenden Bitten geruͤhrt, zu dem ſtolzen Harak zu gehen verſprach: ich

fiel ihm zu Fuͤßen, bezeugte ihm meinen heiße⸗

ſten Dank, und ſuchte ihn durch die Verſiche⸗ rung des Gelingens zu ermuthigen. Mein gu⸗