Teil eines Werkes 
2. Bd. (1828)
Entstehung
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ſterbenden Gooſein, verfluchte ſeinen Freund als einen Gelddieb, brach dann in ein fürchterliches Gelächter aus, und fank, entſchöpft durch die gewaltige Anſtren⸗ gung, zurück. Viele lange Tage nnd beſchwerliche Nächte hatte Ismael auf ſeinem Krankenlager zuge⸗ bracht, und lange dauerte es, bis das Fieber nachließ; und ſeine Nachbarn, welche Zengen ſeiner traurigen Lage waren, hielten es für etwas Auſferordentliches, wenn er je wieder geneſen ſollte.

Als er völlig wieder hergeſtellt war, beſchloß Is⸗ mael, weit entfernt, jeden Gedanken an das eiſerne Käſtchen aufzugeben, ſich in ſeinen Beſitz zu ſetzen. Der erſte Schritt zur Ausführung ſeines Vorhabens war, zu erfahren, wer es beſitze; der zweite, ein ſehr weſentlicher Punkt, ohne den er aus ſeinem Inhalt keinen Nutzen ziehen konnte, die Sprache zu lernen, in welcher das Buch der Erkenntniß geſchrieben war. Daß dieß die Sanserit⸗Sprache ſey, hatte er von dem Goofein gehört, aber er war gänzlich unbekannt mit dieſer Sprache, die allein bei den Braminen und bei frommen und gelehrten Hindn's geachtet iſt. Doch

dieß ſollte ihn von der Erwerbung der Reichthümer

nicht zurückhalten, und ehe er noch an die Aufſuchung des jetzigen Beſitzers des Buchs dachte, begann er, die Sanserit⸗Sprache zu ſtudieren, wozu er ein ganzes Jahr verwandte; und er machte ſo ſchnelle Fortſchritte, daß er nach Verfluß dieſer Zeit im Stande war, die

älteſten und ſchwerſten Schriften in dieſer Sprache zu

entziffern. Lange Zeit entdeckte er auch nicht die ge⸗ ringſte Spur von dem Beſitzer des weisheitsvollen Buches der Erkenntniß. Als de ſonderbare Lebens⸗

weiſe des Braminen Donga Sette, der doch von dem

portugieſiſchen Gonvernenr jede Granſamkeit erfahren hatte, deſſen Guͤter eingezogen, dem feine Bäume um⸗