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gehauen und jede Art zu leben entleidet wurde, die öffentliche Aufmerkſamkeit- erregte, da wurde Ismael dieſer Mann, als der Beſitzer des Buchs der Erkennt⸗ niß, dieſes großen Schlüſſels zu unermeßlichem Reich⸗ thum, ſehr verdächtig. Um ſich darüber Gewißheit zu verſchaffen, machte der Jude dem Gouveneur den Vor⸗ ſchlag, nach einem Schatze in des Braminen Hauſe zu ſuchen, nicht, daß er gedacht hätte, daß der liſtige Bramine ſo thöoricht geweſen ſeyn werde, bei gegen⸗ wärtiger Zeit irgendwo in ſeinem Hauſe Geld zu ver⸗ ſtecken, ſondern weil er, wenn er die Häſcher beglei⸗ tete(die ſonſt nicht zu erhaltende), Gelegenheit be⸗ kommen konnte, ſich zu vergewiſſern, ob ſein Verdacht wegen des eiſernen Käſtchens gegründet ſey oder nicht.
Während auf Geld gefahndet wurde, ſuchte Is⸗ mael aͤngſtlich mit den Augen nach dem erſehnten Käſtchen, in deſſen Beſitz er ſich heimlich ſetzen wollte. Weil der Bramine während der Unterſuchung in den äuſſeren Hof gegangen war, ſo hatte er eine herrliche Gelegenheit, ſeinen Plan auszuführen. Mitten in des Braminen Hauſe ſtand ſein großer Götze Gunputty, mit dem Elephanten⸗Kopfe, und zu ſeinen Füßen ſah Ismael zu ſeiner großen Freude ein kleines, eiſernes Käſtchen, das er haſtig ergriff. Allein er fand ſich wieder getäuſcht: denn es lag an einer ſtaͤhlernen Kette und war mit einem ſtarken Schloſſe an den Fuß des Götzen befeſtigt. Doch war Eines gewon⸗ nen: Donga Sette war wirklich im Beſitze des Buchs der Erkenntniß, und erfreut über dieſen erſten Schritt zum eignen Beſitze deſſelben, verließ Ismael den Bra⸗ minen mit ſpöttiſcher Verbeugung und einer bedeu⸗ tungsvollen Bewegung ſeiner Augen, wie ſchon erzählt wurde.
Die Forderung des Gouverneur's, daß er auf der


