Teil eines Werkes 
1. Bd. (1828)
Entstehung
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Oberbefehl uͤber die Sikh's beſtimmt hatte, um hierdurch einigermaßen das Verbrechen wieder gut zu machen, daß ich dem Guru ſeine Kinder geraubt hatte. Ich habe nur noch das zu ſa⸗ gen, daß ich, ſeit ich ſehe, daß du den mahome⸗ daniſchen Glauben angenommen haſt, dir den Dolch in dein Herz ſtoßen moͤchte, dann ſtuͤrbe ich zufrieden. Aber nun bin ich auf den Tod verwundet, ich fuͤhle, meine Stunde kommt;

verlaß mich fort!

Wie ſoll ich aber meine Schweſter von al⸗ lem dem uͤberzeugen, was du mir geſagt haſt?24 fragte Zorawer.

Laß die alte Frau von Saharunpoor holen, ſte wird meine Ausſage beſtaͤtigen; fort! laß mich in Frieden ſterben!

Im Schmerz uͤber dieſe unerwartete Nach⸗ richt eilte Zorawer zu ſeinen Freunden, um ſie ihnen mitzutheilen und ſeine wiedergefundene Schweſter Goolab zu umarmen. Alle waren ſehr verwundert, denn Niemand hatte je geglaubt, Zorawer halte ſich fuͤr den Sohn Banda's, ſonſt haͤtten ſie wahrſcheinlich, trot aller ſeiner Schwuͤre, nicht an ſeine Treue geglaubt. Man ſandte ei⸗ nen Boten nach Saharunpoor, der die alte Frau, unter deren Aufſicht Goolab gelebt hatte, mitbrachte. Sie beſtaͤtigte die Ausſage, ob ſie gleich nicht wußte, daß es Banda war, der das Maͤdchen ihrer Sorge anvertraut hatte. Um keinen Zweifel uͤber die Sache uͤbrig zu laſſen,