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er theilte ſie in Abtheilungen, und wies jeder
von dieſen ſchoͤnen Blumen ſeines Serails ein⸗
beſonderes Zimmer an. Jeder Abtheilung ſtand ein Weib vor, und das Ganze ſtand unter ei⸗
ner erfahrenen Frau, die unter ſeinem Vorgaͤn⸗ ger das naͤmliche Amt gehabt hatte. Ein Schatz⸗
meiſter hatte ſtrengen Befehl, den Frauen nichts⸗
zu verſagen, was nur in dem Bereiche ſeiner
Macht ſtand. Verſchnittene ſtanden als Waͤch⸗ ter an allen Zugaͤngen zu der Wohnung dieſer⸗
Schoͤnheiten, waͤhrend ein Korps Raiput's Tag
und Nacht an der aͤußern Mauer Wache hielt.
Unter einer ſo großen Anzahl von Frauen hatte der Nuwab bisher noch keine zu ſeinem erkloͤrten Weibe gewaͤhlt, weil er dieſe Ehre⸗
einer ſchböneren ihm ergebeneren, als die, welche bereits in ſeinem Beſitze waren, aufbehielt, wenn er einmal eine ſolche finden ſollte.
Die Zeit von Sonnenaufgang bis Mittag
war ganz den Geſchaͤften und Angelegenheiten
des Staates gewidmet; waͤhrend derſelben war
der Durbar mit Beamten, Gerichtsdienern und
Supplicanten gefuͤllt. Aber die Perſon, die den thaͤtigſten Antheil an dieſem taͤglichen Gange der.
Geſchaͤfte nahm, war des Nuwahs Vezir, oder Deewan, ein verſchlagener, aber geſchickter Ma⸗ homedaner, deſſen Intereſſe es aus vielen Gruͤn⸗ den erforderte, den Nuwab ſo viel als moglich
im Dunkeln zu laſſen, und ihm nur ſolche Dinger zu hoͤren zu geben, die er fuͤr geeignet hielt,
ihm mitzutheilen. Dieſer Mann hieß Moyered⸗ din, und hatte unter dem vorigen Nuwab das
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