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chen Platz gefunden, und nöthigte ihn, einen Sprung zu wagen, der zwar nicht bis auf's Theater, wohl aber bis in's Orcheſter, auf den Platz des Muſik⸗ Directors, reichte.
Auf dieſem Platz ſchaute er nun das ſeltſame Treiben der wunderlichen kleinen Welt, die ſich hinter Couliß' und Gardine regt und bewegt, recht
in der Nähe an, und dieſe Anſchauung, vorzüglich
aber die Herzensergießungen eines ſehr wackern Theater⸗Directors, deſſen Bekanntſchaft er im ſüd⸗ lichen Deutſchland machte, gab Stoff zu dem Ge⸗ ſpräch zweier Theater⸗Directoren, das er ſchon damals aufſchrieb, als er noch nicht in das Par⸗ terre zurückgeſprungen war, wie er es in der Folge denn wirklich that, u. ſ. w.“
Klein Zaches iſt eines von Hoffmann's Werken, welches ihm die meiſten Mißdeutungen zugezogen, und doch gab es nichts unſchuldigeres, als die Art, wie dies Märchen entſtanden.
Im Frühjahr 1849 war er nämlich ſchwer er⸗ krankt, an einem Unterleibsübel mit gichtiſchen Zu⸗ fällen. Hitzig beſuchte ihn täglich, und mußte dann immer zuerſt hören, welche Fantaſien des Fie⸗ bers, die Hoffmann's Kopf jederzeit mit neuen Bil⸗ dern fuͤllten, zunächſt die Oberhand bei ihm ge⸗ wonnen. So kam er eines Nachmittags, und Hoff⸗ mann, ihm die glühende Hand vom Krankenlager herüberreichend, und noch im heftigſten Fieber⸗


