Teil eines Werkes 
4. Bdchen (1831)
Entstehung
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anfalle, vief ihm gleich, in kurzen raſchen Abſätzen, wie ſie die Hitze ausſtößt, entgegen:Denken Sie, was für ein paar verwünſchte Ideen mir eben ge⸗ kommen ſind. Ein häßlicher, dummer kleiner Kerl fängt alles verkehrt an, und wie was Apar⸗ tes geſchieht, hat er's gethan. Wird z. B. ein ſchönes Gedicht in einer Geſellſchaft von einem An⸗ dern verleſen, er wird als Verfaſſer geehrt, und

empfängt dafür das Lob, und ſo durchweg. Dann wieder ein Andrer, der einen Rock hat, wenn er ihn anzieht, werden die Aermel zu kurz, und die Schöße zu lang. Sobald ich wieder ge⸗ ſund werde, muß aus den Kerls ein Mährchen ge⸗ macht werden. Hitzig konnte nicht umhin, den Ge⸗ danken drollig zu finden, und, bei Hoffmann's be⸗ flügelter Eil, war er auch kaum wieder auf den Beinen, als der kleine Zaches ſchon fertig da lag, den er vielleicht in nicht 14 Tagen gearbeitet. Hatte er nun darin eine, im Orte bekannte Karikaturge⸗ ſtalt dem Leſer vor die Augen geſtellt, wie er es nicht unterlaſſen konnte, im Weinhauſe jede lächer⸗ liche Figur auf das Papier zu werfen, oder in der Geſellſchaft Alles, was in das Gebiet des Komi⸗ ſchen fiel, laut zu bemerken; ſo lag darin eben ſo wenig eine prämeditirte Bosheit, die ihm oft zur Laſt gelegt worden iſt, als darin eine ſtrafbare politiſche Geſinnung, wenn er in ſeinem letzten Werke die Erzählung mit Ausdrücken ſtaffirte, die er aus,